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Reihe B Band 1 HANSUELI F. ETTER In
der katalanischen Stadt Girona (Gerona) wird im Kapitelsaal der imposanten
Kathedrale der sogenannte Schöpfungsteppich, «el Tapís de la Creatió»,
aufbewahrt, neben demjenigen von Bayeux der älteste Teppich von Europa. 1989 ISBN: 3-908116-50-3
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Reihe B Band 2 Aus dem Inhalt: «Der Kreuzgang war der zentrale Ort und Kern des Klosters, der innerste Garten. Umgeben von einem überdachten und gewölbten Umgang war er im Inneren nach oben und unten offen. Im tiefen Wasserspiegel des Brunnens spiegelte sich der freie Himmel. Hier berührten sich Himmel und Erde, Kreis und Quadrat, Geist und Materie, Männlich-Väterliches und Weiblich-Mütterliches. An diesem numinosen Ort begegneten sich auch die Gegensätze im menschlichen Leben: Die Novizen lebten unter den bestandenen Mönchen, die Lernenden unter den Lehrenden, die Stillen unter den Lauten, die Betenden unter den tätigen Handwerkern, die Lebenden unter den Toten. Der Alltag wurde ein Teil der Ewigkeit. Der Mensch stand hier besonders in persönlicher Beziehung zu Gott, er nahm Anteil am Göttlichen. Hier wandelte Gott unter den Menschen. Das Ich-Bewusstsein war verbunden mit dem Selbst. Das Selbst berührte das Ich. Dies vollzog sich in der introvertierten Abgeschiedenheit hinter dicken Klostermauern, im Innern, verbunden mit tiefen dunklen und hohen lichten Erkenntnissen, angeregt durch die Fülle archetypischer Bilder an den Kapitellen, die alle auf das eine grosse gegensätzliche Geheimnis verwiesen, das Mensch werden wollte, das im Menschen werden wollte, das durch den Menschen werden wollte. Das spüren wir noch heute.» 2003 ISBN: 3-908116-54-6
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Reihe B Band 3 ALFRED RIBI Hieronymus
Bosch (ca. 1450-1516) ist einer der rätselhaftesten Maler. Seine kryptischen
Bilder erfuhren die zahlreichsten und widersprüchlichsten Deutungen. In
den letzten Jahrzehnten entstand eine fast unüberschaubare Flut von Interpretationen,
was dafür spricht, dass der Maler auch eine Botschaft für unsere Zeit
hinterlassen hat. 1990 ISBN: 3-908116-51-1
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Reihe B Band 4 LORENZ JUNG Dr.Lorenz Jung, Naturwissenschafter
und Psychologe, zeigt uns anhand von Neil M. Gunns 1944 erschienenem prophetischen
Roman «Das Grüne Eiland der Grossen Tiefe» das positive Wirken
einer Knabenfigur, deren unverbrauchter Kraft es gelingt, nach Überwinden
zahlloser Schwierigkeiten das erstarrte System auf einer Insel aufzubrechen
und zu neuem Leben zu führen. 1995. Bearbeitung und Gestaltung: Vreni und Andreas Jung-Gerber ISBN: 3-908116-52-X
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Reihe B Band 5 GOTTHILF ISLER In den Volkssagen wird
der Geist der lebendigen menschlichen Seele sichtbar. Sie enthalten einen
nicht zu überschätzenden Reichtum an sinngebenden archetypischen Bildern,
und weil sich die großen Probleme unserer Kultur seit Jahrhunderten wenig
verändert haben, finden wir in diesen Erzählungen Antwort auf wichtigste
Fragen auch unserer Zeit. Vor allem geben sie Antwort auf die unheilvolle
christliche Spaltung von Geist und Natur, und, indem sie die Wichtigkeit
des Individuums hervorheben, auf die uns allen drohende Vermassung. 2000 ISBN: 3-908116-53-8
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Reihe B Band 6 IRENE GERBER-MÜNCH Mit dem Vortrag von J. W. Goethes Faust,
der Tragödie I. und II. Teil, wird in diesem Buch aus der Sicht der analytischen
Psychologie C. G. Jungs gedeutet. 1997 ISBN: 3-908116-56-2
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Reihe B Band 7 EVA WERTENSCHLAG-BIRKHÄUSER In vielen der Traumbilder
des Basler Künstlers Peter Birkhäuser (19111976) drücken
sich die Probleme unserer Zeit aus, gleichsam erlitten von einem Einzelnen:
unsere Gespaltenheit, die Besessenheit durch unbewusste Faktoren, das
Leiden am Verlust eines religiösen Haltes, der «unbekannte
Gott», der an die Türe pocht und Einlass will, unsere Unfähigkeit,
das Böse zu verstehen, die Welt des Weiblichen, die erlöst sein
will. 2001 ISBN: 3-908116-55-4
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Reihe B Band 8 Dr. ALFRED RIBI Das Büchlein ist die Frucht einer über dreissigjährigen Tätigkeit als Psychiater und analytischer Psychotherapeut in einer Vorortgemeinde von Zürich. In einem ersten allgemeinen Teil wird die Geschichte des Begriffs Neurose aufgerollt, und zwei typische Fälle, die C.G.Jung in den ETH-Lectures besprach, nämlich Justinus Kerners «Seherin von Prevorst» und Theodor Flournoys «Helen Smith» werden kurz dargelegt, weil damit eine schichtweise Auffassung der Psyche sichtbar wird. Zudem werden allgemeine Gesichtspunkte Jungs über die Auffassung der Neurosen dargelegt, wie sie in seinem zwanzigbändigen Gesamtwerk und den Briefen zum Ausdruck kommen. Im zweiten speziellen Teil findet sich eine reiche Kasuistik von Fällen, die das Theoretische des ersten Teils und eine Auseinandersetzung mit dem Diagnosenschlüssel von ICD 10 verständlich machen. Der zweite Teil ist sozusagen die Klinik der Neurosen. In diesem Teil werden auch einige Neurosenformen besprochen, die sonst in den klassischen Lehrbüchern der Neurosen fehlen, nämlich die Puer-Neurose, die Übertragungsneurose und Bemerkungen zur Therapie der Neurosen. Das Werk wird mit einem Literaturverzeichnis, das die Artikel vollständig aufführt, die Jung zu diesem Thema geschrieben hat, und einem Sachwortverzeichnis abgeschlossen. 2002 ISBN: 3-908116-57-0
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Reihe B Band 9 XAVER WASSMANN Im Zentrum der von Prof. Dr. Alois M. Haas betreuten Dissertation steht die mythische Erzählung vom Tod des grossen Pan, welche Plutarch (um 45–120) in seinem Dialog De defectu oraculorum (c. 17) überliefert hat. Pan ist der griechische Bocksgott, halb Mensch, halb Tier, ein Naturgott im umfassenden Sinn, wie die Arbeit neu aufzeigt. Sein Tod ist, wie der Tod jedes Gottes, ein epochales archetypisches Ereignis, das in der Wende der Zeit geschah, als ein neues Gottesbild in vielen Formen bereits überall ans Licht drängte, so auch das christliche. Die Zeichen der Zeit weisen daraufhin, dass der Naturgott notwendigerweise sterben musste, damit der neue Gott, der ein solcher des überweltlichen Geistes war, zum Leben gelangen und sich durchsetzen konnte. Das symbolische Verständnis des Todes des Pan und der Geburt des neuen Gottes weist nach, dass damals in der Psyche der Menschen ein schmerzlicher dramatischer Kampf des archetypischen Geistes des Bewusstseins gegen die dunklen Natur- und Triebkräfte des Unbewussten tobte. In den historischen Pantod-Zeugnissen manifestiert er sich im Verlust der positiven religiösen Auffassungen der Natur, des existentiellen und des sinnlichen Lebens und des schöpferischen Geistes des Unbewussten. Das neue Gottesbild stiess mit anderen Worten alles Natürliche von sich weg und dämonisierte es in einer gegengöttlichen immanenten Macht. In der Folge blieben bis heute viele Probleme ungelöst, welche jetzt einer neuen Behandlung bedürfen. Die fortlaufende Evolution des Geistes entspricht der Bewusstwerdung, welche sich kollektiv in den historischen Wandlungen des Gottesbildes manifestiert, und darin stellt der Tod des grossen Pan den unvermeidlichen Prozess contra naturam dar. Juli 2003 ISBN: 3-908116-58-9
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Reihe B Band 10 Sibylle Birkhäuser deutet in ihrem Buch bekannte
Märchen, die alle um den Mutterarchetypus kreisen. Unserer Einstellung
oder Schicksalskonstellation entsprechend wird diese Macht in der Psyche
als unbewusst machend , z.B. als Depression oder Sucht, oder als lebenspendende,
schöpferische Kraft erlebt. Sibylle Birkhäuser verbindet ihre
Deutungen besonders mit den Liebesproblemen und den Fragen der Schöpferischkeit
heutiger Menschen und nimmt auf viele Beispiele aus ihrer analytischen
Praxis Bezug. Auch das Verhältnis zum Körper und zum Trieb und
allgemein zur Natur ist Thema der Autorin. Die Märchen versteht sie
als einen alten Schatz an heilendem Wissen im Umgang mit der Grossen Mutter. Folgende Märchen werden eingehend besprochen:
«Schneewittchen», «Jorinde und Joringel», «Brüderchen
und Schwesterchen», «Der Trommler», «Frau Trude»,
«Fundevogel», «Iwas und die Hexe», «Rapunzel»,
«Die drei Männlein im Walde», «Das Rätsel»,
«Goldener», «Die Nixe im Teich», «Die drei
Spinnerinnen», «Der süsse Brei», «Grossmütterchen
Immergrün», «Das Erdkühlein», «Waldminchen». 355 Seiten, Format 15,3 x 21,5 cm, gebunden Fr.38. / EUR 25. inkl. Porto und Verpackung ISBN: 3-908116-59-7
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Reihe B Band 11 Barbara Hannah war Carl Gustav Jung anfänglich als Schülerin und später als Mitarbeiterin über dreißig Jahre in Freundschaft verbunden. Sie kannte ihn und sein Leben wie sonst kaum jemand. In diesem Buch gibt sie Zeugnis von Jungs ungewöhnlichem Leben, von seinem Werden und Leiden, seinem Forschen und seiner überragenden Kreativität. 1929 suchte sie Jung in Küsnacht auf und lebte seither in der Schweiz. Sie, die schon als Künstlerin Menschen gezeichnet und gemalt hatte, die ihr eine natürliche Menschlichkeit und Ganzheit auszustrahlen schienen, war von Jungs Vollständigkeit tief beeindruckt, und sie ist im Laufe der Jahre selber zu einem jener wenigen Menschen geworden, die ihre Ganzheit bewußt verwirklicht haben. Aus einer großen Gefühlssicherheit heraus und auf Grund ihrer jahrzehntelangen Aufzeichnungen hat sie in hohem Alter diese biographischen Erinnerungen geschrieben, eine einfühlsame, ehrliche Darstellung von Jung, wie er wirklich war, nicht wie Gerücht oder Legende ihn haben wollte. Sie schildert sein Leben von der Kindheit an durch die großen Katastrophen des 20. Jahrhunderts hindurch bis zu seinem Tod im Jahre 1961. Das Buch ist ein Werk, auf das man immer wieder zurückgreifen wird. Barbara Hannah wurde am 2. August 1891 in England geboren, wo ihr Vater Pfarrer von Brighton und später Dekan der Kirche von Chichester war. In London zur Malerin ausgebildet, wurde sie nach Aufenthalten in Paris, Rom und Tunis in der Schweiz C.G. Jungs Schülerin und Mitarbeiterin und arbeitete als Analytikerin in eigener Praxis. Im 1948 gegründeten C.G.Jung Institut in Zürich war sie Lehranalytikerin und hielt als Dozentin zahlreiche Vorlesungen in englischer Sprache. Ausgehend von ihren Vorlesungen über die Schwestern Brontë, schrieb sie «Striving Toward Wholeness», in dem sie sich mit dem Individuationsprozeß befaßte, wie er sich aus der Literatur erschließen läßt. Daneben veröffentlichte sie das Buch «Begegnungen mit der Seele» (München 1985), die bislang beste Darstellung der Aktiven Imagination, sowie verschiedene Aufsätze in Fachzeitschriften. Am 4. September 1986 ist sie in Küsnacht gestorben. Oktober 2006480 Seiten s/w, Format 15,5 x 22,5 cm, gebunden Fr.55. / EUR 37. inkl. Porto und Verpackung ISBN: 3-908116-62-7
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