Biographie


Grosseltern von FranzResidenz der Grosseltern in Worm (Deutschland)/Margret SchoenEltern Erwin und Margret von Franz-SchoenMarie-Louise mit MutterWohnhaus in Rheineck (St. Gallen, Schweiz)Marie-Louise mit ihrer Schwester Marie-AnneSpielzeug  der kleinen Marie-LouiseAufsatzheft aus der GymnasialzeitMarie-Louise auf einer Bergwanderung (Berchtesgaden, ca. 1932)Marie-Louise auf einer Bergwanderung (Berchtesgaden, ca. 1932)Postkarte: "Hochwohlgeborene Baronesse Marie-Louise von Franz." (1938)SelbstportraitSicht von ihrem Haus in KüsnachtBlumen im Garten in KüsnachtBlumen im Garten in KüsnachtIhr Wohnhaus Lindenbergstrasse 15 in KüsnachtIn ihrem Haus in Küsnacht, 1976Gedenkinschrift an der Südfassade ihres Wohnhauses in KüsnachtFoto von Barbara Hannah (ca. 80-jährig)Entrée Lindenbergstrasse 15Eingang zur Marie-Louise von Franz BibliothekBibliothek Lindenbergstrasse 15Bibliothek Lindenbergstrasse 15, Bild von Barbara HannahAlchemistische Bücher aus dem Bestand von Marie-Louise von FranzMysterium Coniunctionis, Bd. 14/III von C. G. Jung mit dem Beitrag von Marie-Louise von Franz über Aurora ConsurgensMit C. G. Jung in Eranos, Ascona (Tessin, Schweiz)Interview mit Marie-Louise von Franz in Bollingen 1982Interview mit Marie-Louise von Franz in Bollingen 1982Ex Libris von C. G. Jung mit persönlicher Widmung an Marie-Louise von FranzStudiennotizenWährend eines Vortrages in Bailey Island (Maine, USA) 1968Marie-Louise von Franz auf einer AsienreiseEin Buch von Marie-Louise und ein Buch gemeinsam mit Emma JungNeuauflagen von Büchern von Marie-Louise von FranzMarie-Louise von Franz in zwei Interviews (DVD)Marie-Louise von Franz und Carl Gustav JungBollingen am Obersee (St. Gallen, Schweiz)Ausblick vom Turm in BollingenMarie-Louise von Franz mit Barbara Hannah und C. G. Jung (von links nach rechts) in Bollingen am Ort, wo sie später ihren Turm bauteDer Turm in BollingenMit Barbara Hannah beim TurmVon Franz beim Turm mit SnoeryVon Franz mit Nibby im TurmBollensteinmuster beim Turm in BollingenDie Küche im TurmMandala über der FeuerstelleInnenansicht der Küche (Feuerstelle)Innenansicht der Küche (Schüttstein)Aufgang ins ObergeschossFeuerstelle in der KücheSchlangenhautDer TurmAusblick aus dem TurmFeuerholzSitzplatzDer TeichEin Frosch im TeichWald hinter dem TeichSils Maria im Engadin, häufig besuchter FerienortGedeck mit Menükarte im Hotel WaldhausHotel Waldhaus, Sils MariaBibliothek im Hotel WaldhausSilserseeGrabstein von Barbara Hannah und Marie-Louise von Franz auf dem Friedhof in KüsnachtDetail des Grabsteins mit InschriftMarie-Louise von Franz um 1970
Grosseltern von Franz
Residenz der Grosseltern in Worm (Deutschland)/Margret Schoen
Eltern Erwin und Margret von Franz-Schoen
Marie-Louise mit Mutter
Wohnhaus in Rheineck (St. Gallen, Schweiz)
Marie-Louise mit ihrer Schwester Marie-Anne
Spielzeug der kleinen Marie-Louise
Aufsatzheft aus der Gymnasialzeit
Marie-Louise auf einer Bergwanderung (Berchtesgaden, ca. 1932)
Marie-Louise auf einer Bergwanderung (Berchtesgaden, ca. 1932)
Postkarte: "Hochwohlgeborene Baronesse Marie-Louise von Franz." (1938)
Selbstportrait
Sicht von ihrem Haus in Küsnacht
Blumen im Garten in Küsnacht
Blumen im Garten in Küsnacht
Ihr Wohnhaus Lindenbergstrasse 15 in Küsnacht
In ihrem Haus in Küsnacht, 1976
Gedenkinschrift an der Südfassade ihres Wohnhauses in Küsnacht
Foto von Barbara Hannah (ca. 80-jährig)
Entrée Lindenbergstrasse 15
Eingang zur Marie-Louise von Franz Bibliothek
Bibliothek Lindenbergstrasse 15
Bibliothek Lindenbergstrasse 15, Bild von Barbara Hannah
Alchemistische Bücher aus dem Bestand von Marie-Louise von Franz
Mysterium Coniunctionis, Bd. 14/III von C. G. Jung mit dem Beitrag von Marie-Louise von Franz über Aurora Consurgens
Mit C. G. Jung in Eranos, Ascona (Tessin, Schweiz)
Interview mit Marie-Louise von Franz in Bollingen 1982
Interview mit Marie-Louise von Franz in Bollingen 1982
Ex Libris von C. G. Jung mit persönlicher Widmung an Marie-Louise von Franz
Studiennotizen
Während eines Vortrages in Bailey Island (Maine, USA) 1968
Marie-Louise von Franz auf einer Asienreise
Ein Buch von Marie-Louise und ein Buch gemeinsam mit Emma Jung
Neuauflagen von Büchern von Marie-Louise von Franz
Marie-Louise von Franz in zwei Interviews (DVD)
Marie-Louise von Franz und Carl Gustav Jung
Bollingen am Obersee (St. Gallen, Schweiz)
Ausblick vom Turm in Bollingen
Marie-Louise von Franz mit Barbara Hannah und C. G. Jung (von links nach rechts) in Bollingen am Ort, wo sie später ihren Turm baute
Der Turm in Bollingen
Mit Barbara Hannah beim Turm
Von Franz beim Turm mit Snoery
Von Franz mit Nibby im Turm
Bollensteinmuster beim Turm in Bollingen
Die Küche im Turm
Mandala über der Feuerstelle
Innenansicht der Küche (Feuerstelle)
Innenansicht der Küche (Schüttstein)
Aufgang ins Obergeschoss
Feuerstelle in der Küche
Schlangenhaut
Der Turm
Ausblick aus dem Turm
Feuerholz
Sitzplatz
Der Teich
Ein Frosch im Teich
Wald hinter dem Teich
Sils Maria im Engadin, häufig besuchter Ferienort
Gedeck mit Menükarte im Hotel Waldhaus
Hotel Waldhaus, Sils Maria
Bibliothek im Hotel Waldhaus
Silsersee
Grabstein von Barbara Hannah und Marie-Louise von Franz auf dem Friedhof in Küsnacht
Detail des Grabsteins mit Inschrift
Marie-Louise von Franz um 1970

© Stiftung für Jung’sche Psychologie

1915 4. Januar:
Marie-Louise von Franz, Tochter von Baron Erwin Gottfried von Franz (1876-1944) und Margret, geborene Schoen, kommt in München zur Welt. Ihr Vater ist Österreicher und ihre Mutter Deutsche.

1919
Die Familie zieht in die Schweiz nach Rheineck, Kanton St. Gallen.

1921-1928
Primarschule in Rheineck.

1928-1933
Freies Gymnasium in Zürich.

1931
Die Familie zieht an die Dolderstrasse 107 in Zürich, in eine Villa, die der Vater kauft.

1933
Im Sommer trifft sie C. G. Jung in Bollingen. Sie ist achtzehn Jahre jung.
Im Herbst beginnt sie ihr Studium an der Universität Zürich mit Klassischer Philologie und Sprachen (Latein und Griechisch) als Hauptfächer sowie Literatur und antike Geschichte als Nebenfächer.

1933-1935
Sie besucht C. G. Jungs Vorträge über moderne Psychologie, über grundlegende psychologische Konzepte und sein psychologisches Seminar an der Eidgenössische Technische Hochschule (ETH) in Zürich.

1934
Sie beginnt ihre Analyse bei C. G. Jung.

1935
Sie beginnt am Buch Symbolik des Märchens zu arbeiten. Die Arbeit an diesem Buche dauert neun Jahre.

1936
Sie erhält von der Zürcher ETH ein Stipendium von 500 CHF für symbolische historische Forschung. Prof. C. G. Jung unterstützt diesen Antrag.

1936-1937
Sie besucht C. G. Jungs psychologisches Seminar und seine Vorträge zum Assoziationsexperiment und zur modernen Psychologie.

1937
Sie nimmt zum ersten Mal an der Eranos Konferenz in Ascona, Schweiz, teil.

1938-1939
Sie besucht C. G. Jungs Vorträge zur Einführung in die Psychologie des Unbewussten und seine psychologischen Seminare.

1939
Sie erwirbt die Schweizer Staatsbürgerschaft und wird Bürgerin von Zürich.

1940
Sie erhält für ihre Doktorarbeit in klassischer Philologie mit dem Titel: Die ästhetische Anschauung der Iliasscholien, ein magna cum laude. Ihr Doktorvater, Prof. Dr. Ernst Howald schreibt: „Summa diligentia et magna sagacitate conscripta”.

1941
Sie wird statutarischer Gast des Psychologischen Klubs Zürich. Die meisten Vorträge hielt Marie-Louise von Franz im Psychologischen Klub Zürich und am C. G. Jung Institut in Küsnacht, Zürich.

ca. 1942
Nach einem Gespräch mit C. G. Jung beginnt sie ihre ersten Analysanden zu sehen.

1944
Sie wird Mitglied des Psychologischen Klubs Zürich und arbeitet dort für viele Jahre als Bibliothekarin. C. G. Jung selbst war Mitglied des Bibliothekskomitees.

1944
Ihr Vater stirbt in Zürich. Ihre Mutter verkauft das Haus in Zürich ein Jahr danach und zieht in eine Wohnung. Marie-Louise von Franz mietet ein kleines Zimmer in Zürich.

1946
Zusammen mit Barbara Hannah zieht sie in eine kleine Wohnung in Küsnacht, Zürich.

1951
Vorträge in La Chaux-de-Fonds, Schweiz.

1953
Reise in die USA für drei Monate mit Vorträgen.

1955-1956
Reisen nach Ägypten und Griechenland.

1956
Sie wird zur Lehranalytikerin am C. G. Jung Institut Zürich ernannt.

1958
Zusammen mit Barbara Hannah baut sie ihren Turm in Bollingen.

1961 6. Juli:
C. G. Jung stirbt.

1962
Ihre Mutter stirbt in Zürich.

1963

Reise durch Schottland mit Barbara Hannah.

1965
Sie zieht zusammen mit Barbara Hannah an die Lindenbergstrasse 15 in Küsnacht.

1968
Sie nimmt zu Ehren von Dr. Esther Harding's achtzigsten Geburtstag an der zweiten Bailey Island Konferenz teil, und veröffentlicht ihre Arbeit: Number Games of the Universe, später veröffentlicht unter dem Titel: Symbols of the Unus Mundus.
Vorträge in den USA.

1970
Eine vierwöchige Reise mit Frau Ariane Rump nach Bangkok (Thailand), Ankor Wat und Phnom Penh (Kambotscha), Tokyo, Nikko, Hakone, Nara und Kyoto (Japan), Toba und Bali (Indonesien), Britisch Hong Kong (China), und Singapur.

1971-1981
Sie hält Vorträge in: Bremen, Elmau und Herrenalb, Baden-Baden (Deutschland), Montreal (Kanada), Panarion (USA), Lindau und Graz (Österreich), Rom (Italien), Paris (Frankreich) und USA.

1974 26. April
Zusammen mit vier Freunden gründet sie die Stiftung für Jung'sche Psychologie in Küsnacht CH. www.stiftung-jungsche-psychologie.ch 

1984
Sie reist für zwei Wochen nach Florenz, Italien.
Vorträge in den USA und an der ETH. Sie hält den Vortrag: Archetypische Erfahrungen in der Nähe des Todes.

1985
Sie nimmt zum letzten Mal an der Eranos Konferenz in Ascona teil. Sie hält den Vortrag: Nike and the Waters of the Styx.
Von da an führt sie ein eher introvertiertes Leben in ihrem Haus in Küsnacht. Sie zieht sich immer öfter in ihren Turm nach Bollingen zurück, wo sie bis zu fünf Monate im Jahr verbringt. Sie sieht weiter Freunde und Analysanden aus der ganzen Welt, widmet sich ihrer kreativen Arbeit und konzentriert sich besonders auf die Arabische Alchemie.

1986
Sie hält in Garmisch-Partenkirchen, Deutschland, an einer Tagung über das Raum-Zeit-Problem einen Vortrag: Some Historical Aspects of C.G. Jung's synchronicity Hypothesis. Teilnehmer der Konferenz sind unter anderen Carl Friedrich von Weizsäcker, His Holiness The Dalai Lama, Joseph Needham, Raimon Panniker und Chungliang Al Huang.

4. September: Barbara Hannah stirbt.

25. November:
Sie hält in Küsnacht ihren letzten öffentlichen Vortrag:
C. G. Jungs Rehabilitation der Gefühlsfunktion in unserer Zivilisation.

1990 bis kurz vor ihrem Tod
Sie schreibt einen Kommentar der postum erschienen ist: Muhammad Ibn Umail's Hall Ar-Rumuz/ Clearing of Enigmas: Historical Introduction and Psychological Comment (Hrsg. Theodor Abt), Fotorotar AG 1999.

1994 
Marie-Louise von Franz ist spiritus rector des neu gegründeten "Forschungs- und Ausbildungszentrum für Tiefenpsychologie nach C. G. Jung und Marie-Louise von Franz", Zürich und wird dessen Ehrenpräsidentin. 

1998 17. Februar:
Marie-Louise von Franz stirbt 83-jährig in ihrem Haus in Küsnacht.


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